Der Kampf um die Follower

Social Media ist heutzutage immens wichtig, um sich eine Community aufzubauen, Fans, Sponsoren und Medien auf dem Laufenden zu halten und für alle Interessensgruppen nahbar zu sein. Wer als Sportler nicht wenigstens einen Kanal betreibt – oder durch ein Management betreiben lässt – geht nicht mit der Zeit. Selbst die ganz Großen des Sports sind fleißig am twittern, liken, sharen und halten so Kontakt zu ihren Fans. Doch wie geht man mit den sozialen Medien um? Was ist für welche Plattform relevant/am besten geeignet und was eher nicht?

Vorab ein paar Zahlen: Im Juni 2018 hat Instagram die Marke von 1 Milliarde aktiven Nutzern geknackt. Über zwei Millionen Unternehmen werben auf Instagram. 500 Millionen nutzen das Netzwerk täglich. Allein in Deutschland sind jeden Monat 15 Millionen Nutzer aktiv.

Mit Social Media zu starten ist heute keine große Herausforderung mehr. Ein Instagram Konto ist schnell erstellt, für einen Fitness oder Fashion Blog braucht es dank Wix und Co. kein Webdesign Diplom mehr und das iPhone macht mittlerweile auch recht ansehnliche Bilder. Somit stehen jedem die Türen zur Instagram und Co. Welt offen. Und dass sich mit den sozialen Medien auch Geld verdienen lässt, ist längst kein Geheimnis mehr. Vielen Influencern mangelt es jedoch etwas an „Vitamin B“, geschweige denn an Zeit, sich selbst bei Unternehmen vorzustellen, um um deren Gunst und nachfolgende Koopereationen zu werben und letztendlich ihren Lebensunterhalt mit den Sozialen Medien zu verdienen.

Welche Plattform ist nun für welchen Content am besten geeignet? Ich greife mir mal die 3 gängigsten Plattformen heraus.

1. Facebook

bietet sich als Plattform mit der weltweit als auch national gesehen größten Nutzeranzahl und Reichweite als ideale erste/primäre Plattform an. Ein Verein z. B. kann mit den Fans in Form von Bildern, Videos und Textbeiträgen in Kontakt treten und über den Dialog mit den Fans für eine Bindung zwischen sich und letzteren sorgen. Die Reichweite von Facebook bzw. die potentiell verfügbare Nutzeranzahl bietet dem Sportler die beste Möglichkeit die Anzahl an unterstützenden und partizipierenden Fans zu vergrößern. Ferner kann die Facebook-Präsenz als Multiplikator bzw. für Cross-Media-Marketing Zwecke genutzt werden, indem in Beiträgen auf Inhalte und (kommerzielle) Angebote (bei Vereinen z. B. Merchandising, Pokalspiele via Pay TV o.ä.) auf der schon vorhandenen Website verwiesen wird. Facebook ist ohnehin eine ideale Plattform, da sie von allen Altersgruppen genutzt wird, leicht zugänglich und verständlich ist und nicht wie Instagram und Co. eher auf jüngeres Publikum abzielt.

2. Twitter

kann als klassische „Live-Plattform“ genutzt werden, um die Fans z. B. während den Spielen, Wettkämpfen, Rennen etc. mit aktuellen Informationen zu versorgen oder kurz und knapp über Aktionen wie Gewinnspiele, neue Sponsoren, Trainingsergebnisse etc. zu informieren, die ausführlicher auf den anderen Kanälen (Website und Facebook) präsentiert werden. Twitter fungiert hier also auch als Weggabelung für alle Kanäle.

3. YouTube

ist gerade bei Fitness-Influencern sehr beliebt, weil es die ideale Plattform ist, um interessierte Fans regelmäßig mit Content zu Trainingsroutinen, Ernährung usw. zu versorgen. Doch die Einstiegshürde ist bei YouTube wesentlich höher als bei den anderen Plattformen, da das Filmen und Schneiden erlernt sowie teures technisches Equipment erworben werden muss. Schlechte Qualität wird bei digitalen Inhalten sofort bestraft, erst recht bei Videos. Hier muss man in den ersten Sekunden überzeugen, sonst ist der Nutzer schnell bei der Konkurrenz.

Fazit

Social Media ist für ambitionierte Hobbysportler, genauso wie für Spitzensportler extrem wichtig. Die professionelle, langfristige Verwendung sorgt für den Aufbau einer treuen Fangemeinschaft. Zudem bietet diese Community eine ideale Grundlage für das Verbreiten von Botschaften; eine Plattform für den „Verkauf von Werten“ und physischen Produkten wird geschaffen – das ist für Sponsoren enorm wichtig! Die Follower sind zudem oftmals wichtiger als der rein sportliche Erfolg.

Soviel zur Theorie – in der Praxis kann ich dir im Bereich Social Media folgende Sportmanagement-Leistungen anbieten

  • Social Media Strategie
  • Gestaltung und Administration der Kanäle
  • YouTube, Instagram, Twitter
  • Content-Planung
  • Monetarisierung
  • DSGVO-Richtlinien
  • Tracking, Monitoring, Traffic-Analyse
  • Schaltung von Werbeanzeigen

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